Infos aus dem Regionalausschuss HH Nord vom 21.7.25 (zusammengestellt von Gertrud Weidling, Mitglied der Initiative WeLaWe”)
Am 21.7.25 haben Kollegen von Hamburg Wasser (Frau Anders, Herr Stutzki und Frau Buschermöhlen) einen Fragenkatalog in der Ausschusssitzung beantwortet, der Fragen aus unserer Whatsapp Gruppe „Sanierungswelle“ enthielt.
1.Die Schranke wird voraussichtlich bis zum Ende der Bauzeit bleiben. Es wird keine Chipkarten für die Schranke geben. Grund: die Tagessperrung wurde massiv missbraucht und die Arbeiter gefährdet. Daher jetzt der 180% Schwenk durch Polizei und Bauleitung. Die Schranke wird wie die Schilder elektronisch gesteuert. Selbstverständlich können Rettung und Polizei die Schranke in beide Richtungen passieren. Die Position der Schranke kurz vor der Fuhle ist nur dort möglich, damit in den Rest der WeLa Handwerker etc. überhaupt einfahren können.
2. Der Bauabschnitt (1.1) von der Fuhle bis zum Bahnhof Klein Borstel, wird als erstes fertig gestellt. Dann soll die Schranke nach Osten bis zum Bahnhof versetzt werden, ca. Frühjahr 26. Mit Fertigstellung soll der kurze Abschnitt für den 2-Richtungs-Verkehr freigegeben werden. Die versetzte Schranke wird jedoch weiterhin die Durchfahrt zur Fuhle für alle anderen, die östlich des U-Bahnhofs wohnen, verhindern.
3.Stübeheide: bleibt der einzige Weg, über den die Anwohner der WeLa das Gebiet garantiert verlassen können. Daher in der Stübeheide die Halte /Parkverbotsschilder zwischen WeLa und Kreisel. Die Bereiche werden zum Ausweichen benötigt.
4. Schluchtweg: Soweit die Arbeiten es zulassen, kann von der WeLa auch in den Schluchtweg abgebogen werden. Dafür haben wir uns schon lange eingesetzt, aber die Unterstützung durch die Anwohner, die an der Sitzung teilgenommen haben, haben definitiv geholfen!
5. Leider wird der Bauabschnitt vom Bahnhof bis zur Stübeheide nicht als zweites fertig. (Die Bauleitung hat aus vertraglichen Gründen nur begrenzt Einfluss darauf, wann welche Bauabschnitte fertiggestellt werden). Aber: mit Fertigstellung dieses Bauabschnittes 1.2 ist geplant, die Schranke bis kurz vor die Kleine Horst zu versetzen.
6. Die Baustellen WeLa und WeWe werden sich zeitlich überschneiden. D.h . die WeLa wird nicht fertig sein, wenn mit dem WeWe begonnen wird.
7. Die Gesamtbauzeit von 3,5 Jahren für WeLa + WeWe soll Stand 21.7.25 eingehalten werden. Trotz der Verzögerung beim Sielbau. Andere Gewerke kommen dafür schneller voran.
8. Der jetzige Projektleiter von HH Wasser, Herr Stutzki, wird im Herbst in den Ruhestand gehen. Zwei Kollegen werden für die Nachfolge eingearbeitet.
Chipkarten für die direkten Anwohner der WeLa: wir werden uns dafür einsetzen, dass die durch die Baustelle schon besonders belasteten direkten Anwohner der WeLa doch noch Chipkarten für die neue Schranke zur Fuhle bekommen. Wir bleiben dran!
Derzeit besondere auftretende Probleme:
1. DHL verweigert Auslieferung: Bitte an die Bundesnetzagentur wenden: www.bundesnetzagentur.de/DE/VPortal/Post/start.html
2. Handwerker etc. werden nicht durchgelassen: telefonisch erreichbar sein und einschalten, falls es hakt. Die Bauarbeiter sind verpflichtet, Handwerker etc. ins Baufeld zu lassen.
3. Parken von Handwerkern: mit den Bauarbeitern absprechen, das geht in der Regel ganz gut
4. Parken ist schwierig: in der Regel geht das im Baufeld zumindest vor 7:00 und nach 17:00 und an den Wochenenden (außer Sa in den HH Sommerferien).
5. Stübeheide zwischen Kreisel und Kornweg – schwierig durch Gegenverkehr und parkende Autos: ggf. ausweichen via Sodenkamp durch das Neubaugebiet. Langsam fahren!!!
Regelverstöße, die leider dazu führen können, dass es weitere Einschränkungen geben könnte:
– „Geisterfahrer“ auf der Straße und sogar auf den Fußwegen im Baufeld
– Trotz Schranke noch immer viele Autofahrer, die ins Baufeld einfahren und keine Anwohner / Handwerker etc. sind
– zu schnelles Fahren im Baufeld und im Wohngebiet
– „Durchfahrer“ in der Kleinen Horst
– Umkippen von Halte- /Parkverbotsschildern: zeitweilig täglich in der Stübeheide
– Probleme durch falsch parkende Autos in der Stübeheide, besonders zwischen WeLa und Kreisel
Leider werden wir alle noch eine ganze Zeit mit der Baustelle leben müssen. Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass wir alle nur so viele Einschränkungen hinnehmen müssen, wie wirklich nötig, und so wenig, wie irgend möglich
