
Für das geplante Wohngebiet auf dem Gelände der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft „Große Horst“ (Bebauungsplan Ohlsdorf 30) gibt es einen aktualisierten Sachstand. Auf Anfrage hat die Finanzbehörde den aktuellen Planungsstand mitgeteilt.
Demnach ist die Überarbeitung des Entwässerungskonzepts inzwischen abgeschlossen. Für die Umsetzung des angepassten Konzepts wurde vom Bezirksamt Hamburg-Nord eine erforderliche Befreiung vom Bebauungsplan erteilt.
Auch bei der geplanten Konzeptausschreibung ist nach Angaben der Behörde deutlicher Fortschritt erzielt worden. Die Vorbereitungen seien weit fortgeschritten. Ziel sei es, die Ausschreibung noch im Laufe dieses Jahres zu veröffentlichen.
Für das zweite Baufeld, auf dem öffentlich geförderter Wohnungsbau entstehen soll, laufen derzeit die Vorbereitungen für eine Vergabe an Fördern & Wohnen.
An den bisherigen Planungen hat sich nach Angaben der Finanzbehörde nichts geändert. Weder der Funktionsplan noch die vorgesehene Bebauung oder die Aufteilung der beiden Baufelder wurden seit dem zuletzt mitgeteilten Stand verändert.
Die eigentliche Planung des Baugebiets ist inzwischen abgeschlossen. Wann jedoch mit einem Baubeginn gerechnet werden kann, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Zunächst soll die Konzeptausschreibung veröffentlicht werden.
Keine Auskunft konnte die Finanzbehörde zu möglichen Auswirkungen der umfangreichen Infrastrukturmaßnahmen im Umfeld geben. Fragen zur Baustellenlogistik, zur Erschließung sowie zu möglichen Auswirkungen der Bauarbeiten an der Wellingsbüttler Landstraße oder der geplanten Erneuerung der Eisenbahnüberführungen Borstels Ende, Hoheneichen und Sodenkamp müssten nach Angaben der Behörde direkt an HAMBURG WASSER beziehungsweise die Deutsche Bahn gerichtet werden. Hierzu lägen der Finanzbehörde keine Informationen vor, da es sich nicht um bezirkliche Maßnahmen handele.
Damit bleibt als nächster wichtiger Meilenstein die Veröffentlichung der Konzeptausschreibung. Erst danach dürften sich auch der weitere Zeitplan sowie ein möglicher Baubeginn konkreter einschätzen lassen.
