Nach der ersten Berichterstattung zur geplanten Umgestaltung der Stübeheide haben sich weitere Anwohner mit zusätzlichen Kritikpunkten gemeldet. Die folgenden Aspekte wurden übermittelt.

Ein zentraler Kritikpunkt betrifft die bislang fehlende Transparenz zu den Kosten der Maßnahme. Nach Einschätzung von Anwohnern ist von erheblichen finanziellen Aufwendungen auszugehen. Unklar bleibt dabei insbesondere, ob und in welchem Umfang Anlieger an den Kosten beteiligt werden könnten und welche konkrete Belastung im Einzelfall entstehen würde. Hierzu liegen bislang keine öffentlich kommunizierten Zahlen vor.

Auch der tatsächliche Nutzen der geplanten Umgestaltung für den Radverkehr wird hinterfragt. Nach Ansicht einzelner Anwohner ist nicht erkennbar, dass sich die Situation für Radfahrende grundlegend verbessert. Diese würden weiterhin auf der Fahrbahn geführt, während sich gleichzeitig die Straßenbreite reduziert. Ob der bauliche und finanzielle Aufwand in einem angemessenen Verhältnis zum tatsächlichen Nutzen steht, wird daher kritisch gesehen.

Ein weiterer Punkt betrifft den vorgesehenen Zeitplan. Als möglicher Baubeginn wird derzeit das Jahr 2027 genannt. Aus Sicht betroffener Anwohner könnte dies zu erheblichen Belastungen führen, da parallel weiterhin mit Einschränkungen durch die laufenden Bauarbeiten an der Wellingsbütteler Landstraße zu rechnen ist. Die gleichzeitige Durchführung mehrerer größerer Baustellen im unmittelbaren Umfeld wird als schwer zumutbar eingeschätzt.

In diesem Zusammenhang wird gefordert, die Bauabläufe besser aufeinander abzustimmen und eine zusätzliche Belastung der Anwohner möglichst zu vermeiden.

Die neu eingebrachten Hinweise verdeutlichen, dass neben den bereits diskutierten Themen – insbesondere dem Wegfall von Parkplätzen und der fehlenden Bürgerbeteiligung – weiterer Klärungsbedarf besteht.

Es bleibt abzuwarten, ob und in welcher Form die zuständigen Stellen auf diese zusätzlichen Punkte eingehen und diese im weiteren Planungsprozess berücksichtigen.

Es wird angeregt, dass möglichst viele Anwohner den Termin in der Behörde wahrnehmen und Fragen stellen:

TERMIN: Montag 30.3.26, 18:00 Uhr, Sitzung des Regionalausschusses, Ort: Sitzungssaal Langenhorn, 22415 Hamburg, Tangstedter Landstraße 6 

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